Leben ist wie Scherben essen

und sich wundern,

dass man Blut spuckt.

(Dirk Bernemann)

Freitag, 28. Juli 2017

2017, das ist mein Mittelfinger; Mittelfinger, das ist 2017

Und plötzlich ist es 2017 & du hast es gar nicht richtig begriffen. Du bist dir noch gar nicht bewusst, dass das tragische-tolle-nervige-lustige-kack-Jahr zu Ende ist. Zum Glück.

Du konzentrierst dich nur auf den Weg, der vor dir liegt. 
Du feierst dein Zurückkehren in alte Muster. 
Du bist erleichtert. 

Aber du feierst noch immer dieselben Helden.

🎶I''m not afraid to take a stand
Everybody come take my hand
We'll walk this road together, through the storm
Whatever weather, cold or warm
Just let you know that, you're not alone
Holla if you feel like you've been down the same road

Yeah, it's been a ride...
I guess I had to go to that place to get to this one
Now some of you might still be in that place
If you're trying to get out, just follow me
I'll get you there

You can try and read my lyrics off of this paper before I lay 'em
But you won't take the sting out these words before I say 'em
'Cause ain't no way I'ma let you stop me from causing mayhem
When I say 'em or do something I do it, I don't give a damn
What you think, I'm doing this for me, so fuck the world
Feed it beans, it's gassed up, if it thinks it's stopping me
I'mma be what I set out to be, without a doubt undoubtedly
And all those who look down on me I'm tearing down your balcony
No if, ands or buts, don't try to ask him why or how can he
From Infinite to the last Relapse album he's still shittin' and
Whether he's on salary, paid hourly
Until he bows out or he shit's his bowels out of him
Whichever comes first, for better or worse
He's married to the game, like a fuck you for Christmas
His gift is a curse, forget the earth he's got the urge
To pull his dick from the dirt and fuck the whole universe

>Chorus<

Ok, quit playin' with the scissors and shit, and cut the crap
I shouldn't have to rhyme this words in the rhyme for you to know it's a rap
You said you was king, you lied through your teeth
For that fuck your feelings, instead of getting crowned you're getting crapped
And to the fans: I'll never let you down again, I'm back
I promise to never go back on that promise, in fact
Let's be honest, that last Relapse CD was "ehhh"
Perhaps I ran them accents into the ground
Relax, I ain't going back to that now
All I'm try'na say is get back, click-clack BLAOW
'Cause I ain't playing around
There's a game called circle and I don't know how
I'm way too up to back down
But I think I'm still try'na figure this crap out
Thought I had it mapped out but I guess I didn't
This fucking black clouds still follows me around
But it's time to exercise these demons
These motherfuckers are doing jumping jacks now

>Chorus<

And I just can't keep living this way
So starting today, I'm breaking out of this cage
I'm standing up, I'mma face my demons
I'm manning up, I'mma hold my ground
I've had enough, now I'm so fed up
Time to put my life back together right now

It was my decision to get clean, I did it for me
Admittedly I probably did it subliminally for you
So I could come back a brand new me, you helped see me through
And don't even realise what you did, believe me you
I been through the ringer, but they can do little to the middle finger
I think I got a tear in my eye, I feel like the king of
My world, haters can make like bees with no stingers, and drop dead
No more beef fingers, no more drama from now on, I promise
To focus solely on handling my responsibilities as a father
So I solemnly swear to always treat this roof like my daughters and raise it
You couldn't lift a single shingle on it
'Cause the way I feel, I'm strong enough to go to the club
Or the corner pub and lift the whole liquor counter up
'Cause I'm raising the bar, I shoot for the moon
But I'm too busy gazing at stars, I feel amazing, and...🎶

-Eminem / Not afraid

(2017)

Donnerstag, 27. Juli 2017

Merry crisis

Ein weiteres Jahr zu Ende.
Die wohl größte Krise des Lebens liegt hinter mir. Nun nach vorne blicken. 
Neustart wagen.
Leben wieder feiern.
Endlich wieder ich sein.

"Nehmt uns die Geschichte
und uns gefangen.
Nehmt uns unser Schicksal
und unsere Helden.
So bekamen wir, wonach wir fragten,
aber nie das, was wir wollten.
Aber wir wollten ja auch nicht siegen,
nur kämpfen."
(Dirk Bernemann)

(2016)

Glückl.ich.

Heute ist mir klar geworden, dass ich auch einigen schlechten Dingen & Erfahrungen, die ich nie machen wollte, dankbar sein muss. Die Lebenswege scheinen manchmal unergründlich, doch ohne einige einschneidende & verhasste Änderungen in meinem (Arbeits)Leben wäre es heute nicht so wie es ist. 

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich davon ausgegangen bin, dass ich für immer bei Firma 1 arbeiten würde. Dort war meine Familie, dort war mein Zuhause, dort war mein Leben. Sicher, dort waren auch einige nervtötende Gestalten, Stress & Phasen/ein Chef, wo ich alles hinschmeißen wollte. Aber immer war da auch Sicherheit, Freundschaft & Freiheit, Lachen, Spaß & Party. Ich habe dort lange & viel gearbeitet, einmal 3 Tage am Stück. Aber ich hab es gern getan & ich würde es wieder tun. Es gab damals auch nichts wichtigeres als das, nur die Arbeit. Immer die Arbeit. Ich hatte einen konkreten Plan mit verschiedenen Variablen. Aber immer bei Firma 1. 
Als diese Pläne zerschmettert wurden, war da erstmal nur Schock. Einfach nur Schock. 
Dann viele Angebote. Ausgeschlagen. Ich wollte den einen Kunden behalten. Den einen Kunden, bei dem all die Menschen saßen, mit denen ich fast 8 Jahre lang täglich telefoniert hatte, mal lustig, mal traurig, mal wütend, aber immer perfekt zueinander passend. 

Der Arbeitsvertrag von Firma 2 brachte mich dennoch zum Weinen. Ich wusste zwar, dass ich meinen Kunden behalten würde, aber ich musste den anderen Teil meines Lebens zurücklassen. Das machte mir Angst. 
Firma 2 brachte mich dann noch des Öfteren zum Weinen - aus Wut. Und da verstand ich, was Menschen meinen, wenn sie sagen, sie hassen ihre Arbeit. 
Noch bevor ein Jahr vergangen war, musste ich da raus. Es ging nicht mehr. Ich musste meinen Kunden zurücklassen, um mich selbst zu retten. 

Firma 3 war neues Terrain mit altem Chef. Mit netten Kollegen & immer Spaß. Im Winter war es kalt, im Sommer war es warm, gelacht wurde immer. 
Dann wieder eine Entscheidung. Gegen das Weiterkommen. Gegen Düsseldorf. 
Eine weitere Entscheidung. Gegen Spanien. Und damit gegen den Job. 

Dann knapp einen Monat Pause. Die ich nur überstand, weil ich mir dachte "Immer noch besser als bei Firma 2 zu sitzen" & "Nach spätestens 3 Monaten Rückreise Richtung Heimat." 

Es ging dann doch schneller als gedacht, nicht nach Hause, sondern dem Kunden ein wenig näher. Und nur wegen dem Kunden überhaupt kam es infrage. 
Es ist chaotisch. Und stellenweise bringt mich die Wut zum Kochen. Kasperköppe treiben mich in den Wahnsinn. Und ich wurde noch nie so regelmäßig angebaggert, wie in Firma 4 & ich hasse sowas. 
Dafür aber auch ein paar tolle Kollegen, Kollegen, die mich an meine Kollegen aus Firma 1 erinnern, die sich kümmern, die toll sind, die da sind, die einfach nicht zu ersetzen sind. 

Das alles & noch viel mehr hatte ich aber ja bereits bei Firma 1. Wären all diese schlechten Dinge nicht geschehen, säße ich noch bei Firma 1, zwar anderer Standort, aber immer noch da. 
Wofür also muss ich so dankbar sein? Was ist all diese Scheiss Zeiten, diese hirnfickenden Gedanken, diese Qualen wert? 
Die Antwort erstaunt mich selbst wohl am meisten...

(2016)

An den einen Unbekannten

 Kleinerdrei für dein Aussehen. Das mal vorweg, um nicht die falsche Richtung einzuschlagen. 
Vodkagetränkte Gedanken sind vielleicht nicht der beste Ausgangspunkt, aber wo man durch muss muss man durch. Wenigstens bin ich sehr ehrlich, wenn ich getrunken hab. Abgesehen vom Gedankenkarrussel, das mich mit Sicherheit gleich abdriften lässt. 

Eins muss klar sein: 
In erster Linie geht es ums Aussehen. Denn wenn das nicht passt, interessiert mich der Rest nicht. (Ja, ich bin oberflächlich. Aber hat mir nie geschadet)
Ich bin fasziniert von deinem Aussehen & vollkommen geschockt von deinen blauen/grünen Augen. Ich fürchte mich vor der Tiefe deiner Augen, weil ich Angst hab, darin zu versinken & weil du damit Dinge erkennst, die ich vor fast allen verberge.
Völlig überwältigt bin ich von deiner Stimme, mit der du, egal was du sagst, ficken kannst & bei deiner Telefonstimme rutsch ich im Stuhl runter, vergesse alles & zweifle an meinem Verstand. Du sprichst schön (deutsch oder englisch, niemals ossisch, bayrisch oder sonst nen kack Dialekt, bissl hamburgern oder berlinern ist absolut ok). 
Du bist ein bisschen arrogant, weil du es dir leisten kannst. "Baby, ein Mann ist ein Mann, wenn er arrogant & zugleich charmant ist"

Ich verliebe mich in Kleinigkeiten:
Die Art, wie du "Heeee" sagst; die Worte die du wählst; die Gedanken, die du hast; den Gesichtsausdruck, den du hast, wenn du hasst; das Funkeln in deinen Augen, wenn du dich freust; und die Tatsache, dass du all das nicht nötig hast. 
Detailverliebtheiten im Sekundentakt. Ich verliebe mich tausendmal am Tag. Aber niemals auf Dauer. 

Ich stehe auf deine Intelligenz, auf deinen Sarkasmus & deine Ironie. Die Art, wie du es stundenlang durchhältst, das "Bis-einer-heult"-Spiel mit mir durchzuziehen, lässt mich schockvaliebt zurück. 
Wenn ich Welthass hab, nen schlechten Tag oder einfach nur an der Arbeit bin, dann bringst du mich zum Lachen. Immer. Egal wie. 
Ich schaff es nicht, dich zu hassen. Weil du es nie so weit kommen lässt, weil du einer der wenigen bist, die es abschätzen können, die mich einschätzen können.
Du feierst mit mir meine Helden & verachtest meine Feindbilder. 
Bei all den hirnlosen Aktionen bist du entweder mit dabei oder baust mich hinterher wieder auf. Du lässt nie zu, dass ich an mir zweifel. 
Jedesmal, wenn ich dich sehe, bricht etwas in mir zusammen, weil du viel schöner bist, als es jemandem erlaubt sein sollte. 

Beim ersten Kuss hast du die Stäbchenepisode übertroffen. Oder vielleicht hab sogar ich dich zuerst geküsst. Jedenfalls war es eine epische, einmalige, verdammt tollste Aktion. Und natürlich küsst du mindestens so gut wie die besten Küsse meiner Episoden. Die Messlatte liegt hoch. Gerade beim Küssen, aber auch beim Sex. 

Good Luck. 
Denn all das oben genannte hab ich schon erlebt, allerdings nie in einer Person vereint. Außer die Augen, die waren bei allen Episoden traumhaft. 
Du bist mein Traummann, also verhalte dich auch dementsprechend. 
Du bist derjenige welcher, also wirst du das schon rocken. 

Küsschen! 

(2016)

It's just me, myself & I....

🎧 I don't need a hand to hold,
Even when the night is cold
I've got that fire in my Soul
I don't need anything 
To get me through the night 
Except the beat that's in my heart 
Yeah, it's keeping me alive. 🎧
(G-Eazy) 


Anfangs hat man Angst. 
Angst, dass man es alleine nicht schafft.
Angst, dass man zu sehr daran gewöhnt ist.
Angst, dass man sich dann vielleicht noch zerbrochener fühlt.
Angst, dass es nichts ändert. 

Es mag Tage, Wochen, Monate oder vielleicht sogar Jahre dauern, bis man endgültig den Punkt erreicht. 
Und vielleicht warst du gerade sogar eigentlich ganz ok mit der Situation, oder vielleicht auch nicht. Es ist aber wirklich immer so, dass du den Anfang vom Ende miterlebst, dass du diesen Punkt erreichst. Wie Alfie es sagte "der Oh-Oh-Moment"
Und dann gibt es kein Zurück mehr. 
Du machst dir wahrscheinlich noch einige Gedanken. Wägst das Für & Wider ab, sträubst dich noch dagegen, schiebst es auf. 

Aber dann ist es endgültig vorbei. Und du weißt es. 

Im Rückblick war es immer die richtige Entscheidung. Kein Bereuen. Niemals. 

Nun bin ich allein. Aber nicht mehr annähernd so einsam & kaputt, wie ich mich lange Zeit fühlte. 
Denn nun bin ich frei. 
Ich hole mir Stück für Stück mein Leben zurück. 
Und es gibt einfach nichts, was dieses Gefühl übertrumpfen kann. <3

(2016)

Bitte nicht ansprechen. Hab verquere Gedanken im Kopp.

Manchmal wache ich morgens auf und weiß schon, dass ich nicht genug Zeit habe, um all die verrückten Gedanken, die ich im Kopf habe, auszuführen oder auch nur zu Ende zu denken. Und dabei geht es nicht um Männer, Job, Freunde oder sonst irgendwas. Es geht um mich.

Und an solchen Tagen begegnen einem Leute, bei denen man sich fragt, ob sie es irgendwo gelernt haben, sich über so langweiliges Zeug zu unterhalten, dass man sich wünscht, man wäre im Bett liegen geblieben. Da ist es also wieder: Das Ungleichgewicht. Diesmal nicht zwischen zwei Empfindungen, sondern zwischen zwei Leben. 
Von den meisten Menschen möchte ich nichts wissen. Da ist es mir mehr als genug, zu wissen, dass sie existieren. Und auch das ist oft zu viel. 

An solchen Tagen, an denen mir morgens schon bewusst ist, dass der Tag nicht genug Minuten hat, um im Kopf aufzuräumen, machen mich solche Leute fertig. Es macht mich aggressiv. 
Ich möchte einfach nur allein sein mit den Gedanken, die ich ordnen muss. Alles andere betrachte ich als Ablenkung davon. Ablenkung macht mich wütend. 
Sicher, es gibt auch Ablenkungen, die ich mag, liebe oder herbeisehne. Das aber dann von den Menschen, die alles dürfen. Also die absolute Ausnahmen.

Heute ist so ein Tag. 
Ich weiß nicht genau, was ich im Kopf sortieren muss. Ich weiß nur, dass es im Kopf zu chaotisch ist. 

(2016)

Brausepulver im Herzen

Irgendwann ist man in der Zeit angekommen, in der man weiß, wen man in seinem Leben behalten will. 

Meine Liste ist nicht lang, aber wunderschön. 
Menschen, die mich schon Ewigkeiten begleiten zusammen mit Menschen, die ich nur einen Moment kenne. Ganz unterschiedliche Menschen, doch alle haben eins gemein: Ich liebe sie, auf die eine & auf die andere Weise. Sie sind mir wichtig. 

Mit einigen rede ich selten, aber ich kann mir sicher sein, dass sie da sind. Mit anderen rede ich ständig. Über alles. Jeder hirnfickende Gedanke ist denen bekannt & sie sind noch nicht geflohen. 

Dankbarkeit ist dafür ein zu kleines Wort. 

Menschen, die dich nehmen, wie du bist, die deine Entscheidungen akzeptieren & dich dabei unterstützen, die da sind, die zuhören, die ehrlich sind....unbezahlbar. 

"Deine Freunde sind Gold wert? 
Tja....meine sind unbezahlbar."

In tiefster Liebe, Freundschaft & Zuneigung!
Ihr seid die Besten der Besten der Besten! 
Kleinerdrei 

(2016)