Leben ist wie Scherben essen

und sich wundern,

dass man Blut spuckt.

(Dirk Bernemann)

Mittwoch, 26. Juli 2017

Kann Langeweile einen töten???

Mein Leben fühlt sich OK an, aber OK war nie mein Ziel. OK war etwas, das sich später eingeschlichen hat. OK ist nicht gut und auch nicht schlecht, etwas völlig Undefiniertes.
Nichts,was einen niederschmettert, aber auch nichts, was einen schweben lässt, halt irgendwo dazwischen.

Nur: Mittlerweile hat OK mein ganzes Leben entführt. Die früheren Höhenflüge und tiefen Stürze sind nicht mehr, existieren nicht in OK-Welt, nur noch in der Erinnerung.

Manch einer mag das erstrebenswert oder zumindest normal finden. OK suggeriert Sicherheit, denn was kann einem schon passieren, wenn man mit beiden Beinen fest am Boden bleibt?

Nicht wirklich... Denn wofür ein Leben opfern, wenn man nichts dabei erlebt?! Highlights, Freudensprünge, Adrenalin, schwarze Löcher, Zauberberg... Für mich fühlt sich das an, als würde ich mein Leben wegwerfen.
Und überhaupt: Kann Langeweile einen töten?

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