Ich weiß ja nicht, aber es kommt mir oft so vor, als wäre ich von Idioten umgeben, wenige Ausnahmen bestätigen die Regel - zu wenige Ausnahmen. Gedanken sind noch klar, drehen sich nur um die Frage, warum ich nicht bekomme, was ich will und warum ich dann trotzdem jeden verdammten neuen Tag überhaupt starte.
Gibt es Hoffnung?
Man weiß es nicht.
Ich würde diese Frage allerdings mit einem klaren NEIN beantworten. Aber ich bin ja auch Pessimist. Erwarte das Schlechteste, dann kannst du nicht enttäuscht werden. Enttäuscht worden wäre ich oft genug, wenn ich optimistisch in die Zukunft blicken würde und immer nur das Beste von den Menschen erwarten würde... Zum Glück ist das komplett gegen meine Lebenseinstellung. Ich könnte nachts nicht mehr ruhig schlafen, wenn ich posistiv denken würde, vor Aufregung zitternd und lächelnd und himmelhochjauchzend - um dann später enttäuscht am Boden zu liegen. Dann doch lieber schwärzester Pessimismus und das erwartete Ergebnis auch bekommen - oder vielleicht sogar ein besseres. Nicht erfüllte Erwartungen sind doch die schlimmsten.
Die nächste Frage: Helfen Drogen?
Und wenn ja: Welche?
Denn ich will diesen ganzen Mist nicht mehr ertragen, jedenfalls nicht mit klarem Verstand und wachem Blick. Das führt nur zu immer mehr kopfgeficktem Erwachen, Erkennen, Erschrecken. That's not what I want or need.
Der wache Blick tut weh, irgendwie schmerzen meine Augen. Sie können diese ganze Tristesse, diesen Alltag, diese miesen Gestalten, nicht mehr ertragen.
(2011)
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