Leben ist wie Scherben essen

und sich wundern,

dass man Blut spuckt.

(Dirk Bernemann)

Donnerstag, 27. Juli 2017

I just hide between the tears of a clown

Und da ist er wieder....der verdammte letzte Tag des Jahres.
Und wieder suchen mich Gedanken voller Zweifel, Resignation & Trauer heim.
Das Jahr war -wie seine Vorgänger- mit mehr Höhen als Tiefen ausgestattet. Und die Tiefen halten sich hartnäckiger.

Der Blick zurück tut wie immer weh.

Verloren das, was am wichtigsten war; das, was mir den Halt gab, den ich so nötig brauche; das, was meine Konstante war; das, was mich leben ließ.
Mit dabei:
Verlassen die, die mir am nächsten stehen; die, die mich zum Lachen bringen; die, mit denen ich Reden & Schweigen kann; die, mit denen alles einfach ist.

Ein verdammt gemeines Jahr. Zu viele Entscheidungen, zu viel vom "Es-geht-nicht-mehr"-Gefühl, zu viele ungewollte Veränderungen.
Nicht zuletzt ich selbst. Ich erkenne mich kaum wieder. 

Jetzt, wo das Jahr sein Ende nimmt, frage ich mich wofür.
Und ich stelle die Frage, wie lange das noch so gehen soll.

(2012)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen