Das ist falsch.
"Überleg dir mal", sagt er, "dass es niemanden gibt, der richtig ist und dass du aus all den Falschen den Besten raussuchen musst..." Also sozusagen, das kleinste Übel?! Ich denke kurz darüber nach. Wenn es nicht der Richtige ist, ist es nichts. Wenn es nicht perfekt ist, ist es keine Liebe. Wenn ich Kompromisse machen muss, werde ich nicht glücklich. Wenn ich nicht glücklich werde, kann ich es auch sein lassen. Dann werde ich so bleiben, wie ich bin - ein schlechter Mensch. Ist mir egal.
Fatalismus, vielleicht. Doch er sieht das genauso. Ich wünschte, wir wären die Richtigen füreinander. Er und ich. Sind wir aber nicht. Wir sind uns zu gleich.
(2010)
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