Ich will nichts spüren, nichts, außer dem Schmerz.
Er lässt mich wissen, dass ich noch lebe. Bin mir nicht sicher, ob ich darüber glücklich oder traurig sein soll, bin aber jedenfalls erstaunt.
Das Leben interessiert sich nicht dafür, ob es jemanden durch sein bloßes Vorhandensein niederprügelt. Die Dinge, wie sie liegen, sind anders als sie scheinen. Sich verlieren als letzten Ausweg sehen.
"Stell dir mal vor, du hättest keine Verpflichtungen, niemand, dem du etwas schuldig bist - was würdest du tun?", hat er mich kurz nach dem Crash gefragt. Meine Antwort: "Ich würde mir den goldenen Schuss setzen" Und er: "Stell dir diese Frage immer und immer wieder. Und wenn du sie irgendwann anders beantwortest, dann hast du verlernt oder vergessen und solltest die Konsequenzen ziehen!"
(2009)
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